Am 14. Juni ist kleiner Fahrplanwechsel bei der Deutschen Bahn (DB). Die Fahrgäste erwarten zahlreiche Verbesserungen, neue Angebote und auf einigen Verbindungen kürzere Reisezeiten. Die DB bittet in diesem Zusammenhang alle Fahrgäste, sich ab Sonntag nochmals über die genaue Abfahrtszeit ihrer Züge zu informieren. Abfahrten und Ankünfte können sich wegen des kleinen Fahrplanwechsels in der Nacht von Samstag auf Sonntag geändert haben.
Auch die vorsorglich bis zum 30. Juni angepassten Fahrpläne für die Strecke Hamburg – Berlin sind ab Sonntag in den Auskunftsmedien verfügbar. Hintergrund dieser Anpassungen sind letzte Abnahmefahrten, die abschnittsweise zu angepassten Geschwindigkeiten für Fernverkehrszüge führen.
Fernverkehr zwischen Hamburg und Berlin
Ab Sonntag fahren die Fernzüge der DB wieder ohne Umleitung zwischen Hamburg und Berlin – über die dann grundsanierte Infrastruktur. Die Zahl der täglichen direkten Fernverkehrszüge (ICE/Railjet RJ) zwischen Hamburg und Berlin wächst ab Sonntag von zuletzt 38 auf 52 Fahrten. Die DB bietet während der Sommermonate zunächst drei Züge pro Richtung innerhalb von zwei Stunden an. Auch Büchen, Ludwigslust und Wittenberge gehen wieder ans Netz. Der bisherige Umweg über Stendal, Salzwedel und Uelzen entfällt. Zwischen Hamburg und Berlin setzt die DB ausschließlich moderne Hochgeschwindigkeitszüge ein. Neben den bewährten ICE-Baureihen sind der neue ICE L mit stufenlosem Einstieg und die neuen, komfortablen RailJet-Züge der tschechischen Kooperationsbahn ČD für die Fahrgäste unterwegs. Sie ersetzen die alten Reisezugwagen der DB und der ČD.
Direktverbindungen und kürzere Reisezeiten
Fahrgäste können ab 14. Juni die Direktverbindung Berlin – Westerland (Sylt) wieder nutzen. Erstmals kommt der ICE L mit stufenlosem Einstieg auf der wichtigen touristischen Route zwischen der Bundeshauptstadt und der Nordseeinsel zum Einsatz. Morgens hin – abends zurück.
Deutlich kürzere Fahrzeiten gibt es dann zwischen Hamburg und Dresden. Der neue, komfortable Railjet benötigt für die Gesamtstrecke nur noch rund dreieinhalb Stunden. Die Fahrzeit verkürzt sich damit um etwa 40 Minuten. Die Züge verkehren zweistündlich und täglich acht Mal pro Richtung.
Die Strecke Berlin – Hamburg wird mit der Wiederinbetriebnahme zentraler Korridor auf der neuen europäischen Dreiländer-Direktverbindung von Prag über Berlin und Hamburg nach Kopenhagen. Der Railjet fährt die Strecke dreimal täglich pro Richtung.
Alle Direktverbindungen nach und von Budapest, Bratislava, Prag und Wien stehen ab dem 14. Juni wieder zur Verfügung und machen grenzenloses Reisen durch Europa attraktiver denn je.
Büchen, Ludwigslust und Wittenberge erhalten wieder Direktverbindungen nach Hamburg und Berlin. Es halten täglich über 20 Fernzüge in Büchen, Ludwigslust und Wittenberge.
Weitere Verbesserungen ab Juli
Wieder umsteigefrei zwischen Köln und Sylt geht es nach einer Baupause ab 11. Juli. Donnerstags bis montags wird jeweils ein zweiter Zug pro Richtung von/nach NRW verlängert. Damit sind unter anderem auch Köln, Düsseldorf, weitere Ruhrgebietsstädte, Münster (Westf.) und Bremen häufiger umsteigefrei mit Sylt verbunden.
Ebenfalls ab 11. Juli fährt ein ICE L ab Frankfurt (Main) über Gießen umsteigefrei nach Westerland.
Auch in diesem Jahr im Juli und August immer samstags: Direktverbindung Frankfurt/Main – Bordeaux, Start 4. Juli
Ab 7. September: zwei tägliche ICE-Zugpaare zwischen Köln und Antwerpen, erstmals mit Stopp am Flughafen Brüssel und Anschluss ans ICE-Netz.
Quelle: Deutsche Bahn