Siemens Mobility hat im Rahmen eines Festakts im Lokomotivwerk München-Allach am 23. Juli 2026 die 2.000. gebaute elektrische Vectron-Lokomotive an die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) übergeben. Mit nahezu 3.000 verkauften Einheiten an 118 Kunden ist der Vectron die meistverkaufte und vielseitigste Lokomotivplattform Europas.
„Die 2.000. elektrische Vectron-Lokomotive ist weit mehr als eine Produktionszahl – sie steht für das Vertrauen, das Bahnbetreiber in ganz Europa täglich in unsere Plattform setzen. Vectron verbindet Vielseitigkeit und Interoperabilität mit der Flexibilität, unterschiedlichste Anforderungen in den europäischen Märkten zu erfüllen. Mit dem digitalen Vectron X entwickeln wir diese erfolgreiche Plattform konsequent weiter und schlagen das nächste Kapitel ihrer Erfolgsgeschichte auf,“ sagt Steffen Bobsien, Vice President Locomotives and Coaches bei Siemens Mobility.
Die Vectron Lokomotive ist für den grenzüberschreitenden Einsatz in Europa konzipiert und wird seit ihrer Markteinführung im Jahr 2010 im Siemens Mobility Werk in München-Allach gefertigt . Die Lokomotiven verfügen über Zulassungen in 20 Ländern und sind die einzigen mit einer Zulassung für bis zu 230 km/h im Personenbetrieb. Die Multisystemfähigkeit und die Vielzahl an Länderzulassungen machen den Vectron zur Standardwahl für den internationalen grenzüberschreitenden Schienenverkehr.
Siemens Mobility hat jüngst mit dem digitalen Vectron X die nächste Generation seiner erfolgreichen Vectron-Plattform vorgestellt. Damit bringt Siemens Mobility erstmals einen App Store in den Führerstand und erweitert die Lokomotive um appbasierte Anwendungen. Vectron X macht die Lokomotive zu einer offenen digitalen Plattform und den Führerstand zu einem vernetzten Arbeitsplatz. Über den App Store können Betreiber Anwendungen von Siemens Mobility und von Drittanbietern direkt auf dem eingebauten Smart Screen nutzen. Digitale Funktionen wie Remote Start, Vectron Eco Cruise, Trainplay sowie die Bereitstellung von strukturierten Fahrzeugdaten über standardisierte Schnittstellen, Zustandsüberwachung und Wartungskoordination unterstützen zugleich einen effizienteren Betrieb, eine höhere Verfügbarkeit und eine vorausschauende Instandhaltung.