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Bereits in den zwanziger Jahren suchten die Kleinbahnen nach Wegen, schwach ausgelastete Strecken möglichst kostengünstig zu betreiben. Um schnellere und häufigere Fahrten anbieten zu können, sollten Triebwagen beschafft werden. Ab 1932 baute die Triebwagen- und Waggonfabrik Wismar AG einen leichten zweiachsigen Triebwagen, der durch die Verwendung zahlreicher Bauteile aus dem Straßenfahrzeugbau günstig gefertigt werden konnte. Die Kleinbahn Lüneburg – Soltau erhielt noch im selben Jahr den Prototyp. Die Erfahrungen mit dem Fahrzeug waren so gut, daß das Landeskleinbahnamt Hannover als Erstbesteller neun Exemplare orderte, die an verschiedene Kleinbahnen geliefert wurden und diesen urigen Zweiachsern die Bezeichnung „Typ Hannover“ einbrachte. Bis 1941 sind immerhin 57 der kleinen Triebwagen und zwei Beiwagen produziert und in unterschiedlichen Spurweiten an verschiedene Bahngesellschaften im In- und Ausland geliefert worden. Ihre typischen Motorvorbauten sorgten für die Spitznamen „Ameisenbär" oder „Schweineschnäuzchen“. Wir blicken zurück auf die Entstehung dieser Fahrzeuge. Freuen Sie sich auf seltene Aufnahmen aus der aktiven Betriebszeit in den 60er Jahren. Viele der kleinen Triebwagen sind bis heute erhalten geblieben. Wir haben einige besucht und zeigen die Schmalspurvarianten oder die normalspurigen

Ausführungen im Museumsverkehr.


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