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Eisenbahn-Kurier Mai 2017

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Die Süd­brücke Mainz

x500xmainzxFullSizeRender 8Die Süd­brücke um 1920. Foto: Slg. D.Lawrenz

Von 1859 bis 1862 wurde die Süd­brücke Mainz vom MAN Werk Gus­tavs­burg aus Nürn­berg errichtet. Sie war die erste feste Rhein­brücke in Mainz. Hier gab es bis dahin nur eine Schiffs­brücke. Gle­ichzeitig war sie nach der Rhein­brücke Waldshut–Koblenz, der Dom­brücke in Köln und der Rhein­brücke Kehl die vierte Eisen­bahn­brücke über den Rhein.
In den Jahren 1868 bis 1871 wur­den die par­al­le­len Ober­bauten für das zweite, nördliche Gleis gebaut. 1901 ver­stärkte man die südlichen Strom­brücken und die Gleise der 28 Vor­land­brücken. 1912 waren die Verkehrslas­ten so weit gestiegen, dass man sich zu einer Erneuerung sämtlicher Ober­bauten entsch­ied. Über den vier Haup­töff­nun­gen wur­den stäh­lerne Halb­para­bel­träger mit Stützweiten von 104,96 m mon­tiert, die Vor­land­brücken erhiel­ten Fach­w­erk­träger und Blechträger für zwei kürzere Vor­brücken.
Die Süd­brücke Mainz fiel dem Zweiten Weltkrieg zum Opfer. Sie wurde in den let­zten Kriegsta­gen am 17. März 1945 von der Wehrma­cht gesprengt, um die vor­rück­enden amerikanis­chen Trup­pen aufzuhal­ten.  Von 1948 bis 1949 erfol­gte der Wieder­auf­bau der Süd­brücke mit zwei nebeneinan­der liegen­den par­al­lel­gur­tigen K-Stahlfachwerkträgern. Nur noch die west­lichen Brück­en­türme sind erhal­ten geblieben.

Quelle: Wikipedia, EK

Die Süd­brücke Mainz wird mit weit­eren span­nen­den Auf­nah­men inner­halb unserer Reihe „Einst & jetzt“ in der April-Ausgabe der Zeitschrift EISENBHN-KURIER vorgestellt, die ab heute im Zeitschriften­han­del und im EKshop.de erhältlich ist.