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Newsarchiv
 

Frankreich fördert Nahverkehrsprojekte

5.6.2009

 

Mit staatlichen Zuschüssen in Höhe von 800 Mio Euro will der französische Staat Nahverkehrs-
projekte in den Städten außerhalb der Hauptstadtregion im Wert von 2,5 Mrd Euro fördern. Dies ist das Ergebnis der ersten Runde der Förderung von Bussen und Bahnen auf eigenen Fahrwegen im Zuge der „Grenelle Environnement“. Ausgesucht wurden Maßnahmen, die bis 2011 in Bau gehen können, weitere Projektaufrufe sind für die nächsten Jahre geplant. Für die Hauptstadtregion Ile de France ist bei Investitionen im zweistelligen

Milliardenbereich ein System automatischer Metros geplant, welches in erster Linie die dicht besiedelten Gebiete rund um Paris besser als bisher vernetzen soll. Lesen sie im „stadtverkehr“ 6/09 alles über die umfangreichen Vorhaben in unserem Nachbarland.

Elektrische Kleinbusse in Altstadtbereichen

5.6.2009


Aufnahme: Dirk Budach

 

Eine sehr dichte Erschließung enger Altstadt-
bereiche mit elektrischen Minibussen gibt es inzwischen in mehreren italienischen Städten. Seit dem vergangenen Jahr betreibt auch der Verkehrsbetrieb Madrid zwei solcher Naher-
schließungslinien. Über die ersten Ergebnisse dieser neuen Angebotsform mit batteriebe-
triebenen Fahrzeugen, die nur 5,3 m lang sind und 7+18 Fahrgastplätze anbieten, berichtet Dirk Budach im „stadtverkehr“ 6/09.

Städtebauliche Integration von Stadtbahnstrecken – Leipzig

5.6.2009


Aufnahme: Stephan Besier

 

Die Integration von leistungsfähigen Stadtbahn-
strecken in gewachsene Stadtbezirke ist eine Herausforderung, die neben funktionalen auch zahlreiche andere Aspekte zu berücksichtigen hat. In Leipzig wird seit Jahren ein Programm zur Aufwertung bestehender Straßenbahnstrecken auf Stadtbahnniveau verfolgt. Stephan Besier schildert im „stadtverkehr“ 6/09 die bislang in verschiedenen Gestaltungsepochen gewählten Lösungen und stellt Entwurfselemente vor, mit deren städtebaulich differenziertem

Einsatz sich auch die bisher noch nicht angegangenen Streckenabschnitte mit oft besonders engen Straßenquerschnitten bei komplexer Nutzung erfolgreich bewältigen lassen.

Talent 2: Neuer S-Bahn- und Regionalzug der DB

12.05.2009


Aufnahme: Stefan Göbel

 

In einem umfangreichen Rahmenvertrag beschafft die Deutsche Bahn bis zu 321 elektrische Triebzüge für den S-Bahn- und Regionalverkehr. Der Talent 2 von Bombardier Transportation stellt eine vielseitige Plattform dar und die von DB Regio inzwischen bestellten Züge werden für den jeweiligen Einsatzzweck ausgelegt, z.B. was die Einstiegshöhe und das Platzangebot angeht. Harry Hondius stellt im „stadtverkehr“ 5/09 den Talent 2 ausführlich vor und versäumt dabei nicht, frühere Talentzüge in den Blick zu nehmen, deren Weiterentwicklung der Talent 2 darstellt.

Ulmer Straßenbahnlinie verlängert

12.05.2009


Aufnahme: Stefan Göbel

 

Seit Jahrzehnten ist die „1“ die einzige Ulmer Straßenbahnlinie. Mit weniger als 6 km Länge war sie dazu noch eine der kürzesten des Landes. Aber die Fahrgastnachfrage war stets so groß, dass man sich vom Schienenverkehr nicht trennen wollte. Nachdem die Bahn in den vergangenen Jahren modernisiert und auf Niederflurfahrzeuge umgestellt wurde, konnte jetzt eine stattliche Verlängerung in Betrieb

genommen werden, welche auch in technischer Hinsicht einige Besonderheiten aufweist, z.B. eine Steilstrecke mit engen Kurven. Lesen Sie in „stadtverkehr“ 5/09 einen ausführlich bebilderten Bericht über die neue Strecke und die weiteren Ausbaupläne in Ulm.

Bussysteme im Trend in Großbritannien

12.05.2009


Aufnahme: Cambridgeshire County Council

 

In Großbritannien wird intensiv nach Möglichkeiten gesucht, Busverkehre attraktiver zu machen. Die Beschleunigung des Betriebs, neue Fahrzeuge und verbesserte Haltestellen gehören dabei ebenso zu den Ansatzpunkten, wie ein ausgebauter Service an Bord. Bemerkenswert ist, dass in vielen Fallen eine mechanische Spurregelung der Busse verwendet wird, wie sie in Deutschland seit 1980 in Essen zum Einsatz kommt. Nach mehreren kleineren Anwendungen soll noch in diesem Jahr im Raum

Cambridge ein Spurbussystem eröffnet werden, für das auf etwa 20 km Länge ehemalige Eisenbahnstrecken genutzt werden, die nun mit Trogfahrbahnen für die Spurbusse versehen wurden. Informieren Sie sich in „stadtverkehr“ 5/09 ausführlich über Busprojekte in Großbritannien.

Delhi ist eine der größten U-Bahnbaustellen der Welt

31.03.2009


Aufnahme: Bombardier Transportation

 

In Delhi leben über 11 Mio Menschen, der Ballungsraum zählt schon heute über 14 Mio und wird voraussichtlich in einigen Jahren die 20-Millionen-Schwelle überschritten haben. Um den mit diesem rasanten Bevölkerungswachstum einhergehenden Verkehrsproblemen Herr zu werden, baut die indische Riesenstadt ein U-Bahnsystem. Seit 2002 wurden rund 75 km Strecken eröffnet, schon im nächsten Jahr, rechtzeitig zu den Commonwealth-Spielen, soll

das Netz sich über mehr als 190 km erstrecken. Bombardier liefert dazu 424 U-Bahnwagen, deren erste aus Görlitz den Weg zum Kunden per Flugzeug zurücklegten. Lesen Sie mehr zum U-Bahnprojekt Delhi und seinen neuen Fahrzeugen in „stadtverkehr“ 4/09.

Hybridbusse in Gent vorgestellt

31.03.2009


Aufnahme: H. Hondius

 

Fast überall in Europa wächst das Interesse an neuen Hybridbussen, die bei meist dieselelektrischem Antrieb einen besonders sparsamen Umgang mit dem Treibstoff versprechen. Die jüngste Entwicklung auf diesem Gebiet wurde kürzlich in Gent vorgestellt, wo die flämische Regionalregierung die Verbreitung der neuen Bustechnik stark vorantreibt. Der Van Hool AG 300 H soll allerdings zunächst nicht herkömmliche Dieselbusse ersetzen, sondern

eigentlich noch umweltfreundlichere Trolleybusse. Harry Hondius bringt Sie in der neuen „stadtverkehr“-Ausgabe 4/09 auf den neuesten Stand.

Straßenbahn Cottbus vor der Stilllegung?

31.03.2009


Aufnahme: M. Keuchel

 

Vielerorts in den neuen Bundesländern hält der Bevölkerungsrückgang weiter an. Aus früheren Großstädten werden Mittelstädte und der Nahverkehr steht vor einer Anpassung nach unten. So auch in Cottbus, wo trotz gut ausgebauten Straßenbahnnetzes ein massiver Nachfrageeinbruch im ÖPNV die letzten Jahre kennzeichnete. In einem Gutachten ließ die Stadt nun die Wirtschaftlichkeit einer Umstellung auf Busbetrieb durchrechnen und die Untersuchung spricht sich für eine zügige

Abschaffung der Straßenbahn aus. Während vor Ort die kommunalpolitische Willensbildung noch läuft und auf eine Entscheidung im Juni zustrebt, wird in „stadtverkehr“ 4/09 die Situation dargestellt, nicht ohne darauf hinzuweisen, dass noch Ende 2008 umfangreich neu gestaltete Streckenabschnitte fertiggestellt wurden.

Riesige Resonanz auf Abwrackprämie vom GVB

8.3.2009

(PM) Auf großes Interesse stößt die Neukundenwerbeaktion für die Stadtkarte des Geraer Verkehrsbetriebes (GVB). In Anlehnung an den 2500 Euro Neuwagenbonus der Bundesregierung bietet der GVB seinen Stadtkartenneukunden derzeit 2500 Stunden Gratisfahrt an. Die Resonanz ist riesig: Bereits am ersten Verkaufstag entschieden sich 77 Geraer neu für die GVB-Stadtkarte; inzwischen ist das auf 250 Stück begrenzte Kontingent bereits zur Hälfte ausgeschöpft, berichtet GVB-Geschäftsführer Udo Gantzke. „Wer dieses attraktive Angebot nutzen möchte, sollte sich also beeilen“, so Gantzke weiter. Erhältlich ist das Ticket im GVB-Kundenservice in der Heinrichstraße (Außenbereich der Gera-Arcaden).
Die Aktion richtet sich an Neukunden, die im März die Stadtkarte des GVB für mindestens ein Jahr abonnieren. Sie fahren 2500 Stunden gratis, was dreieinhalb Monaten Freifahrt und einer Ersparnis von 145,25 € entspricht. Die Freimonate gibt es für Neukunden, die in den vergangenen zwölf Monaten weder Stadtkarteninhaber noch Mitnutzer waren. Die GVB-Stadtkarte ist auf zwei eingetragene Mitnutzer übertragbar; im Rahmen der Sonderaktion dürfen auch diese in den vergangenen zwölf Monaten weder Stadtkarteninhaber noch Mitnutzer gewesen sein. Weitere Informationen im GVB-Kundenservice in der Heinrichstraße sowie im Internet unter www.gvbgera.de.

Straßenbahn mit induktiver Energieaufnahme

25.2.2009


Aufnahme: T. Johansson

 

Unter dem Namen Primove entwickelte Bombardier Transportation eine neue Lösung für den wachsenden Markt von Straßenbahnanwendungen ohne Fahrleitung. Das Besondere an Primove ist, dass die Fahrzeuge den Fahrstrom induktiv aus unterhalb der Fahrbahndecke zwischen den Schienen verlegten Leitern aufnehmen. Diese führen nur unter den Bahnen Strom ist sind somit für Passanten ungefährlich. Bombardier will das System bald zur Serienreife entwickelt haben und eine erste

Anwendung in Dresden erscheint denkbar. Thomas Johansson stellt Primove in „stadtverkehr“ 3/09 ausführlich vor.

Viavil – Neues Bussystem in Nordfrankreich

25.2.2009


Aufnahme:Irisbus

 

In der nordfranzösischen Stadt Maubeuge (33.600 Einwohner, Ballungsraum 123.000 Einwohner) wurde im Dezember eine neues Bussystem auf Eigentrasse eröffnet. Eine 8,4 km lange Eigentrasse mit drei Querungen des Flusses Sambre wurde dafür geschaffen. Gefahren wird mit aufwändig gestalteten, technisch aber konventionellen Dieselbussen, die handgelenkt unterwegs sind. Wenn das 68-Mio-EUR-Projekt die Erwartungen erfüllt, soll es

schon bald erweitert werden. IN der neuen „stadtverkehr“-Ausgabe 3/09 berichtet Stefan von Mach über die neue Entwicklung im hochwertigen Busverkehr.

Kein ÖPNV im Schellfischtunnel

25.2.2009


Aufnahme: Prof. Dr.-Ing. C. Gertz

 

In Hamburg-Altona gibt es einen 900 Meter langen Hafenbahntunnel, der vom Bahnhof zum ehemaligen Fischereihafen führt. Schellfisch wird darin schon lange nicht mehr transportiert, doch aus Denkmalschutzgründen soll der Tunnel erhalten bleiben. Angesichts der dynamischen städtebaulichen Umstrukturierung am Elbufer wurde angeregt, den Tunnel für eine hochwertige ÖPNV-Anbindung zu nutzen. Im Zuge einer systematischen Untersuchung der Möglichkeiten musste Prof. Carsten Gertz von der TU Hamburg-

   Harburg jedoch feststellen, dass sich die historische Infrastruktur nicht für einen modernen und wirtschaftlichen ÖPNV eignet. In „stadtverkehr“ 3/09 legt er dar, warum dies so ist.

Dresden eröffnet Straßenbahn nach Pennrich

20.1.2009


Aufnahme: Mathias Keuchel

 

Am 29. November 2008 wurde das Straßenbahnetz in Dresden um die 2,8 km lange Neubaustrecke nach Pennrich erweitert. Befahren wird sie von der Linie 7, deren anderer Endpunkt Weixdorf ist. Das Projekt wurde parallel zum niveaufreien und vierstreifigen Ausbau der parallel verlaufenden Bundesstraße B 173. Mathias

Keuchel stellt im neuen „stadtverkehr“ 1-2/09 die neue Strecke und ihre Besonderheiten ausführlich vor.

Hamburger Flughafen nun per S-Bahn erreichbar

20.1.2009


Aufnahme: Mathias Keuchel

 

Nach sehr langer Vorbereitungszeit konnte am 11. Dezember 2008 die Flughafen-S-Bahn in Hamburg in Betrieb genommen werden. Der ausführliche Artikel im neuen „stadtverkehr“ 1-2/09 stellt nicht nur die inzwischen schon von 15.000 Fahrgästen täglich frequentierte Strecke vor, sondern lässt auch die lange Planungsphase Revue passieren, die im Mai 1991 schon einmal zu einem ersten Spatenstich geführt hatte, der zehn Jahre später wiederholt wurde.

Neue Obusse für Solingen treffen ein

20.1.2009


Aufnahme: Marcus Fey

 

Die Solinger Obuslinie 683 wird noch immer mit über 20 Jahre alten Zwölfmeter-Dreiachsern betrieben. Nun trifft eine neue Fahrzeuggeneration von HESS und Vossloh Kiepe in der bergischen Stadt ein. Mit 15 neuen Niederflur-Gelenkwagen vom Typ Swisstrolley 3 wird demnächst nicht nur den Fahrgästen mehr Platz und ein verbesserter Komfort geboten, sondern voraussichtlich ab Sommer auch eine Verlängerung der Linie in Burg ermöglicht

werden. Mehr dazu im neuen „stadtverkehr“ 1-2/09

Neue Entwicklungen bei den Niederflurbahnen

15.12.2008


Aufnahme: SG

 

Seit mehr als zwei Jahrzehnten gibt Harry Hondius, Dr.-Ing. E.h. Dipl.-Ing. ETHZ, einmal im Jahr in „stadtverkehr eine umfassende Übersicht der technischen Entwicklung bei den Niederflur-Straßenbahnen und Stadtbahnen. Auch diesmal wird die umfangreiche Dokumentation und Analyse in zwei Teilen erscheinen. Der erste Teil dieser 22. Folge erschien jetzt im „stadtverkehr“ 12/08 und widmet sich u.a. dem Flexity Berlin und den Variobahnen für Nürnberg.

und München. Aber auch neue Entwicklungen anderer Typen und Hersteller werden dargestellt.

Ludwigshafen legt Tunnelstrecke still

15.12.2008


Aufnahme: T. Naumann

 

Zum Fahrplanwechsel im Dezember wird erstmals in Deutschland eine längere Stadtbahn-Tunnelstrecke stillgelegt, nach weniger als 40 Betriebsjahren. Thomas Naumann stellt sich im „stadtverkehr“ 12/08 die Frage, ob dies ein einzelner Vorgang mit lediglich lokaler Bedeutung ist, oder ob daraus auch Lehren für andere Gebiete zu ziehen sind. Zu beachten sind dabei Fragen des verkehrlichen Nutzens der

Tunnelstrecken bei teilweise gewandelten Verkehrsströmen, aber auch Aspekte des Unterhaltungs- und Erneuerungsbedarfs.

BusWay Nantes seit zwei Jahren in Betrieb

15.12.2008


Aufnahme: SG

 

Vor zwei Jahren ging im westfranzösischen Nantes eine hochwertige Buslinie auf Eigentrasse in Betrieb. Vermarktet wird sie als „BusWay“, also als Bus, der viele Merkmale hat, die man in Nantes von der Straßenbahn („Tramway“) her kennt. Die Bus-Eigentrasse wurde unter gezieltem Rückbau des Straßennetzes erstellt und die gasbetriebenen BusWay-Citaros genießen neben einer besonderen Ausstattung auch absolute Ampelpriorität. Der ausführliche

Artikel über das System im „stadtverkehr“ 12/08 stellt die Buslinie und ihre Infrastruktur vor und berichtet über Entwicklung der Verkehrsnachfrage.
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