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Für die freundliche Unterstützung beim Aufbau, der Erweiterung und der Korrektur dieser Seiten dankt die EK-Redaktion Jürgen Lorenz, Mario Putze, Dennis Schollbach sowie allen Einsendern von Aufnahmen der getauften Züge! |
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(EK) Wie die Zeitung Südkurier (www.sudkurier.de) berichtet, wurde die ICE-Taufe in Villingen, die für den 5. Juli geplant war, seitens der Bahn kurzfristig abgesagt. Grund für die Absage ist offenbar eine angekündigte Rollstuhlfahrerdemo. Offiziell verwies Bahn-Sprecher Martin Schmolke auf „aktuelle Ereignisse“ als Grund, dass nun kein ICE 3 auf den Namen „Villingen Schwennigen“ getauft wird. Hintergrund ist der nicht behindertengerecht ausgebaute Bahnhof in Villingen. Der Südkurier berichtet wörtlich: „Wie aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen bekannt wurde, muss dem Bahn-Konzernbevollmächtigten für Baden-Württemberg, Werner Klingberg, ein Südkurier-Artikel über den Jahresbericht der Behindertenbeauftragten vom 25. Juni mächtig aufgestoßen sein." Die Absage sorgte bei vielen Kommunalpolitikern für große Wut und heftiges Kopfschütteln. Für CDU-Stadträtin Renate Breuning ist das Verhalten der Deutschen Bahn „ein Skandal, einfach nur lächerlich, ja blamabel“. Der Bündnisgrüne-Sprecher Joachim von Mirbach hatte ebenfalls keine guten Worte für die DB übrig: „Die Bahn ist dumm!“, wird er im Südkurier zitiert. Dabei hätte die Bahn beim Festakt mit einfachen Mitteln auch offensiv an die Öffentlichkeit gehen und den Protest für sich nutzen können – etwa, dass der Bahnhof Villingen auf der Prioriätenliste für einen barrierefreien Bahnhof ganz weit oben stehe. Stattdessen reagierte man nun beleidigt. Auch andere Politiker – wie z.B. die FDP-Stadträtin Marianne Kriesche – und Stimmen aus der Bevölkerung werfen der Bahn nun vor, „aus einer Mücke einen Elefanten gemacht“ zu haben. Nicht nachvollziehbar sei es für Kriesche, so der Südkurier weiter, dass die Bahn so reagiert, da die Behindertenbeauftragte Christa Lörcher „sehr moderat“ auf das Anliegen aufmerksam gemacht habe. Dass die Rollstuhlfahrer nur sehr schwer Zugang zu den Bahngleisen 2 oder 3 sei doch offensichtlich. Allerdings gehe es auch anderen Reisenden oft so, die ihre Koffer durch die Unterführung schleppen müssten. Nach der Absage der ICE-Taufe durch die Deutsche Bahn wegen der geplanten Behinderten-Demo steige der Druck auf den Konzern, so der Südkurier weiter. So soll jetzt der CDU-Bundestagsabgeordnete Siegfried Kauder direkt bei Hartmut Mehdorn intervenieren. Damit verbunden ist die Hoffnung der Stadt, dass so im Oktober 3,9 Millionen Euro für den barrierefreien Zugang des Bahnhofs frei gegeben werden. Der Umbau des Bahnhof Villingen zu einer barrierefreien Station ist im Entwurf des Bahnhofsmodernisierungsprogramms mit diesem Betrag veranschlagt. Mit einer ICE-Taufe in Villingen in diesem Jahr wird es jedenfalls wohl nichts mehr werden. Auf einen Nachholtermin lies sich Bahnsprecher Schmolke ebenfalls nicht festlegen. |
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Durch den Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit wurde gestern, am 31.10., in Berlin Ostbahnhof der erste Triebzug auf den Namen „Berlin" getauft. Am Triebzug 11 der Baureihe 411 prangt jetzt neben den ersten Türen der Endwagen (411 011 und 411 511) neben dem Namen das Stadtwappen. Wie Bahnchef Hartmut Mehdorn ausführte, wird die gesamte ICE-Flotte nach Städten benannt, die eine historische oder aktuelle Verbundenheit der Stadt und ihrer Einwohner zur Bahn haben. 55 Orten ist eine Partnerschaft angeboten worden. Am 4. November folgt in Frankfurt (Main) Hbf die nächste Taufe. Bis Jahresende sollen bereits 30 Züge entsprechend ausgestattet sein. Sukzessiv erhält jede getaufte ICE-Einheit einen festen Namen. Insgesamt stehen 216 Fahrzeuge der ICE-Flotte als Täufling bereit. Die bisherigen Zugnamen für den innerdeutschen Reiseverkehr entfallen. Auch aus Platzgründen beim neuen Buchungssystem wird zum Fahrplanwechsel auf die Benennung nach Persönlichkeiten der Zeitgeschichte sowie Landschaften und Sehenswürdigkeiten am Zuglauf verzichtet. Hiervon ausgenommen sind internationale Fernzüge, die Nacht- und Autozüge sowie die ICE-Sprinter. Hier kann es aus Umlaufgründen allerdings zur Namensdoppelung von Zuglauf- und Zugeinheit kommen. Auch bleiben Markenbegriffe wie der InterCity „Alpenland" und getaufte Nahverkehrszüge erhalten. |
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