|
Der Görlitzer Bahnhof - ein Modell im Aufbau
Sonntagmorgen
in der Bahnhofshalle. Im Hintergrund ist der Nord-Express aus Paris
eingetroffen, während am Bahnsteig vorn eine leere D-Zug-Garnitur
auf den nächsten Einsatz wartet.
Eine Augenweide ist die filigrane Dachkonstruktion der Bahnhofshalle.
Sie hat den Club zwei Jahre Arbeit gekostet. Doch die Eisenbahnfreunde
aus Berlin geben sich mit dem Bauzustand der Halle noch lange nicht
zufrieden, schließlich soll die Halle noch etwas mehr belebt
und noch realistischer werden - Arbeit für weitere Jahre ...
|
|
|
|
Als Günther Meyer das Vorbild 1957 fotografierte, zeigte sich
dieses in einem für damalige Verhältnisse relativ guten
Zustand, da der Bahnhof weitaus weniger zerstört war, als die
meisten anderen Berliner Bahnhöfe. Im Hintergrund sind sogar
noch die markante Signalbrücke und das Stellwerk zu erkennen.
Die Zugzielanzeiger zeigen noch "Cottbus - Görlitz - Hirschberg
- Breslau" an - wie zehn Jahre zuvor, als der letzte Zug dorthin
fuhr ... |
|
Eine Menge Arbeit haben sich die Gebäudespezialisten des Eisenbahnclubs
Tempelhof mit der Front des Bahnhofsgebäudes gemacht - und das
hat sich gelohnt, wie man sieht. Jetzt muß die Fassade noch
gealtert werden, damit die Steine auch nach Steinen aussehen. |
|
|
Ein wenig weiter als der Bahnhofsvorplatz ist schon der Platz vor
dem Güterbahnhof. Hier sind schon die ersten Lagerarbeiter
am Werk.
Der Blick aus der Vogelperspektive lässt erahnen, dass die
Dachkonstruktion eine Arbeit von Jahren war ...
Auch im Modell gibt es das Stellwerk und die Signalbrücke.
Letztere wäre in der Realität heute eine Rarität
bzw. längst abgebaut: Auf der Brücke sind Signale für
beide Seiten befestigt. Durchrutschweg gleich Null!
|
|
Der Traum vieler Modellbahner ist ein großes BW. Die Clubmitglieder
haben sich diesen verwirklicht - ganz nach dem Vorbild des Betriebswerks
Berlin Görtlitzer Bahnhof, Wiener Straße 59a ... |
|
... und so können sie stolz ihre Fahrzeuge präsentieren,
die laut Vereinssatzung §1 in den 30er-Jahren im Berliner Raum
im Einsatz waren. Die Loks mit den großen Zugzielschildern sind
zwei 744 - 13 (pr. T12) für den Einsatz auf der Berliner
Stadtbahn. Sie erinnern sich: Es ist Sonntagmorgen, und so ist der
Schuppen recht voll. |
|
Blick von hinten ins BW. Gut zu sehen ist hier, dass viel Wert auf
die Detaillierung des Innenraums gelegt wird. So wurde beispielsweise
die Holzkonstruktion des Schuppendachs genau nachgebildet. |
|
Vor dem kleinen Schuppen hinter der Bekohlungsanlage abgestellt findet
sich eine 56er. |
|
Hinter der letzten Vorortsiedlung der großen Anlage wird es
ländlicher. Auch in diesem Bild macht sich der Sonntagmorgen
bemerkbar: Der Bauer ist in der Kirche und das Federvieh daher wohl
auch noch im Stall. |
|
|
Ob der Bauer wirklich in der Kirche ist? - Frühschoppen bei
Laubenpiepers.
|
|
|
Alle
Fotos: © Hiroshi Yamanouchi 2001 /
|
| |
Modellbahnclub
Tempelhof |
|
Noch mehr Informationen
zu dieser Modellbahnanlage und der Geschichte des Görlitzer
Bahnhofs finden Sie auf der Homepage des Modellbahnclubs Tempelhofs
unter http://www.goerlitzer-bahnhof.de/.
Übrigens:
Der Modellbahnclub Tempelhof feiert 2002 sein 20-jähriges Bestehen.
Berlin hat und
hatte bekanntlicherweise mehr als einen Bahnhof und auch nicht wenige
Gleisanlagen. Vom EK-Verlag gibt es zum Thema Berlin zwei sehr interessante
Bücher:
|
|
|
|
|
|
|
|